Außenministerium betont Dialog bei Gesprächen über Seltene Erden zwischen China und EU

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, hat betont, dass die Europäische Union (EU) ihre Handelsunterschiede durch Dialog angehen und eine offene sowie diskriminierungsfreie Handelsumgebung schaffen sollte. Guo äußerte sich während einer Pressekonferenz zu den bevorstehenden Gesprächen zwischen China und der EU über seltene Erden, die am Donnerstag in Brüssel stattfinden werden.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und der EU sind von einer gegenseitigen Ergänzung geprägt und tragen zu einem Win-Win-Ergebnis bei. Guo hofft, dass die EU sich weiterhin für den freien Handel einsetzt und sich von protektionistischen Maßnahmen fernhält.
Auf eine Frage der Nachrichtenagentur AFP bezüglich der Bereitschaft Chinas, Exportkontrollen für seltene Erden zu lockern, stellte Guo klar, dass Handelsunterschiede angemessen durch Dialog und Konsultation angegangen werden sollten. Er forderte die EU auf, ein offenes und transparentes Umfeld für Unternehmen aus allen Ländern zu schaffen.
Guo wies darauf hin, dass die EU konkrete Maßnahmen ergreifen sollte, um die Prinzipien der Marktwirtschaft sowie die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) zu wahren. In Bezug auf spezifische Anliegen verwies er auf zuständige Behörden.
Ein Reporter von Brasil de Fato stellte eine Verbindung zu einem Interview mit dem US-Finanzminister Scott Bessent her, der behauptet hatte, China habe "niemals" Exportkontrollen für seltene Erden eingeführt. Es wurde auch angesprochen, dass die Drohung von Zöllen die Verhandlungen beeinflusst haben könnte.
Guo antwortete, dass er für spezifische Angelegenheiten auf die zuständigen Behörden verweisen solle. Er stellte klar, dass China bereits seine Position zu den Exportkontrollen von seltenen Erden mehrfach dargelegt hat, diese Maßnahmen zielen darauf ab, das System der Exportkontrollen zu standardisieren.
Darüber hinaus erläuterte Guo, dass Chinas Exportmaßnahmen mit gängigen Praktiken übereinstimmen und darauf abzielen, den Weltfrieden sowie die regionale Stabilität zu wahren, während internationale Verpflichtungen eingehalten werden.
„Wir sind bereit, mit dem Rest der Welt zusammenzuarbeiten, um den Dialog über Exportkontrollen zu intensivieren“, fügte Guo hinzu. Dies soll dazu beitragen, die globalen Industrie- und Lieferketten zu sichern und stabil zu halten.
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