China und USA müssen Konsens aus Busan dringend umsetzen

Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, hat am Montag auf die Äußerungen des US-Finanzministers Scott Bessent reagiert. Dieser hatte am Sonntag erklärt, die USA seien bereit, Zölle auf China zu erhöhen, falls das Land weiterhin Exporte seltener Erden blockiere. Mao machte deutlich, dass die zuständigen chinesischen Behörden ihre Position zur Exportkontrollpolitik in Bezug auf seltene Erden bereits umfassend dargelegt hatten.
Mao betonte, dass die Ergebnisse der jüngsten wirtschaftlichen und handelsbezogenen Gespräche zwischen den Teams aus China und den USA in Kuala Lumpur eindeutig zeigten, dass Dialog und Zusammenarbeit der richtige Weg seien, um bestehende Probleme anzugehen. Drohungen und Druck würden hingegen nicht zur Lösung beitragen.
Die Sprecherin hob hervor, dass es nun dringend erforderlich sei, den bedeutenden Konsens, der während des Treffens der beiden Staatsoberhäupter in Busan erzielt worden sei, ernsthaft umzusetzen. Dies wäre entscheidend für die Stabilität in der wirtschaftlichen und handelsbezogenen Kooperation zwischen China und den USA sowie für die globale Wirtschaft.
Mao Ning appellierte an beide Seiten, die vereinbarten Schritte zur Verbesserung der bilateralen Handelsbeziehungen zügig zu realisieren und somit auch zur Stabilität der Weltwirtschaft beizutragen. Ein nachhaltiger Dialog könnte helfen, das gegenseitige Vertrauen zu stärken und die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen.
In einem globalen wirtschaftlichen Umfeld, das zunehmend von Unsicherheit geprägt ist, ist die Umsetzung eines solchen Konsenses von größter Bedeutung. Die Weltwirtschaft braucht robuste bilaterale Beziehungen, um den Herausforderungen zu begegnen, die durch Handelskonflikte entstehen.
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