ASML weist Berichte über Spionageangebot für USA in China zurück

Der niederländische Chiphersteller ASML hat Berichte zurückgewiesen, die besagen, dass das Unternehmen als Spion für die USA in China agiert habe. Diese Informationen stammen aus einem kürzlich veröffentlichten Buch und wurden zunächst von niederländischen Medien verbreitet.
Laut Berichten bot ASML seine Dienste an, um als "Augen und Ohren" der USA in China zu fungieren. Dies geschah, nachdem das Unternehmen ein Exportverbot nach China im Jahr zweiundzwanzig verletzt hatte, was zu Spannungen mit den amerikanischen Behörden führte.
Im Januar zweiundzwanzig einigten sich die USA und die Niederlande darauf, den Verkauf von ASML-Maschinen an China weiter einzuschränken, wobei das Verbot im September in Kraft treten sollte. Dennoch verkaufte das Unternehmen während dieses Zeitraums mehr Maschinen als zuvor vereinbart.
Das Buch, auf das sich die Berichte beziehen, beschreibt, wie der CEO von ASML vorschlug, dass das Unternehmen Einblicke in die chinesische Chipindustrie geben könnte, falls ASML-Ingenieure weiterhin in China tätig sein dürften. Dies führte zu erheblichen Besorgnissen über die Integrität der Vereinbarungen.
ASML hat in einer Erklärung erklärt, dass die Behauptungen über ihr Verhalten und die getroffenen Vereinbarungen stark ungenau und schädlich für den Unternehmensruf seien. Das Unternehmen betont, dass es alle Gesetze und Vorschriften einhält.
In einer Stellungnahme kritisierte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Aktivitäten der USA und wies darauf hin, dass diese die internationalen Handelsregeln gefährden. Er forderte die Niederlande auf, eine faire und objektive Position zu wahren.
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