China und EU intensivieren den Dialog auf Ministerebene

Veröffentlicht am Nov. 25, 2025.

China und EU intensivieren den Dialog auf Ministerebene

China und die EU haben in letzter Zeit ihren Dialog auf ministerieller Ebene intensiviert, um ihre Wirtschaftsbeziehungen zu bekräftigen. In einem Klima wachsender globaler Protektionismus streben beide Seiten eine pragmatische Zusammenarbeit an. Der chinesische Vize-Minister für Handel, Ling Ji, traf sich kürzlich mit dem finnischen ständigen Sekretär für Wirtschaft und Beschäftigung, Timo Jaatinen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Finnland sowie zur EU zu erörtern.

Ling wies darauf hin, dass dieses Jahr den 75. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Finnland und China markiert. Unter der strategischen Führung beider Länder hat sich die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit erheblich vertieft, mit einem anhaltenden Wachstum in Handel und Investitionen. Ling äußerte den Wunsch, dass die finnische Regierung ein offenes und faires Geschäftsumfeld für chinesische Unternehmen schafft, die in Finnland tätig sein möchten.

Zusätzlich führte der chinesische Handelsminister Wang Wentao ein Telefongespräch mit Peter Szijjarto, dem ungarischen Minister für Außenangelegenheiten und Handel. Im Gespräch ging es um die wirtschaftliche und Handelskooperation zwischen China und Ungarn sowie zwischen China und der EU. Solche hochrangigen Gespräche zeigen das Bestreben beider Seiten, ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken.

Der chinesische Vizepremier He Lifeng sprach ebenfalls in einem Videoanruf mit dem französischen Minister für Wirtschaft, Roland Lescure. Sie erörterten die Möglichkeiten zur Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen China und Frankreich und tauschten sich über gemeinsame Interessen aus. Beide zeigten sich optimistisch über das Potenzial neuer Erfolge durch Kooperation in wirtschaftlichen und finanziellen Bereichen.

Laut Experten signalisieren die jüngsten Gespräche die Richtung für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und der EU. Der Aufbau eines kommunikativen Mechanismus für wirtschaftliche Dialoge soll institutionalisierte Kanäle stärken, die eine effektive und pragmatische Interaktion ermöglichen. Dabei wurde betont, dass solche Maßnahmen angesichts des zunehmenden Protektionismus unbedingt erforderlich sind.

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