Baidu und Alibaba weisen US-Anschuldigungen als haltlos zurück

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu hat die Vorwürfe aus Pentagon-Berichten zurückgewiesen, die eine mögliche Aufnahme in die sogenannte Section 1260H-Liste des Verteidigungsministeriums nahelegen. Diese Liste umfasst Unternehmen, die angeblich "das chinesische Militär unterstützen". In einer Erklärung bezeichnete Baidu die Behauptung als "völlig unbegründet" und führte aus, dass es keine glaubwürdige Grundlage gibt, um das Unternehmen auf diese Liste zu setzen.
In der gleichen Erklärung stellte Baidu klar: "Die Behauptung, dass Baidu militärische Verbindungen hat, ist völlig unbegründet, und es wurden keine Beweise vorgelegt, die das Gegenteil beweisen könnten. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind für den zivilen Gebrauch konzipiert." Das Unternehmen betonte, dass eine formale Listung keinen wesentlichen Einfluss auf das Geschäft haben würde, da es kein Lieferant des US-Militärs sei.
Zudem berichteten Medien, dass das Pentagon auch die Aufnahme von Alibaba Group Holding Ltd. sowie BYD Co. in diese Liste erwägt. Die Experten äußerten Bedenken, dass dieser Schritt die anhaltende Politisierung wirtschaftlicher Fragen in Washington widerspiegelt und potenzielle Risiken für die Stabilität globaler Lieferketten birgt.
Es bleibt unklar, ob die betroffenen Unternehmen tatsächlich in die 1260H-Liste aufgenommen werden, die zwar keine direkten rechtlichen Konsequenzen hat, aber eine wesentliche Warnung für investierende Unternehmen in den USA darstellt. Stephen Feinberg, der stellvertretende Verteidigungsminister der USA, informierte kürzlich die Gesetzgeber, dass mehrere Unternehmen diese Kriterien erfüllen sollen.
In seiner Stellungnahme verwies auch Alibaba darauf, dass die Behauptungen unbegründet seien. Das Unternehmen erklärte: "Es gibt keine Grundlage dafür, zu dem Schluss zu kommen, dass Alibaba auf die Section 1260H Liste gesetzt werden sollte. Wir sind kein chinesisches Militärunternehmen und auch nicht in einen militärisch-zivilen Fusionsprozess eingebunden."
Die Reaktionen auf die Vorwürfe ziehen sich durch verschiedene Ebenen, einschließlich der chinesischen Regierung, die entschieden gegen die Versuche der USA argumentiert, China als militärische Bedrohung darzustellen. Experten weisen darauf hin, dass diese Vorgehensweise nicht nur den Ruf der betroffenen Unternehmen schädigt, sondern auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nationen weiter belastet.
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