Chinesische Satellitengruppen in der ICU zeigen globale Verantwortung

China hat Pläne angekündigt, mehr als 200.000 Satelliten für den Ausbau globaler Kommunikationskapazitäten ins All zu bringen. Dieses Vorhaben ist Ausdruck eines zunehmenden Engagements Pekings für internationale Governance und Raumfahrtkooperation.
Die China Academy of Launch Vehicle Technology, verantwortlicher Entwickler der Rakete, hat den Start als vollen Erfolg gewertet und betont, dass damit ein ‚starker Beginn‘ für Chinas Raumfahrtaktivitäten im Jahr 2026 gegeben ist. Experten erwarten in diesem Jahr eine hohe Frequenz an Raumfahrtmissionen.
Einen markanten Schritt tat China in der letzten Dezemberwoche des Jahres 2025, als mehrere Satellitenbetreiber Anträge auf Frequenzspektrum und orbitalen Ressourcen für über 200.000 Satelliten bei der Internationalen Fernmeldeunion einreichten.
Es ist der größte einzelne Antrag dieser Art, den China bisher gestellt hat. Die Anträge zogen sofort die Aufmerksamkeit von Investoren auf dem inländischen Kapitalmarkt sowie internationaler Medien auf sich.
Am Montag kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Aktien im chinesischen Raumfahrtsektor, was einige börsennotierte Unternehmen veranlasste, aufgrund der ‚abnormalen‘ Preisbewegungen offizielle Bekanntmachungen herauszugeben.
Experten wiesen darauf hin, dass Chinas Engagement in der Raumfahrtgovernance nicht auf den Wettbewerb mit anderen Raumfahrtnationen abzielt. Vielmehr geht es um einen eigenständigen Entwicklungsweg, der verantwortungsvolle Koordination und langfristige Planungen betont.
Insgesamt wurden Anträge für etwa 203.000 Satelliten in 14 verschiedenen Satellitenkonstellationen eingereicht, die mittlere und niedrige Erdorbits abdecken, wie die ITU mitteilte.
Die beiden größten Konstellationen, CTC-1 und CTC-2, beinhalten jeweils mehr als 96.000 Satelliten, die von einem neu gegründeten Institut ins Leben gerufen wurden.
Dieses Institut, das mehrere öffentliche und private Partner umfasst, wurde in der Neuen Region Xiong'an registriert und zeigt, dass Chinas Strategie für Satelliteninternet auf internationalen Governance-Aspekten fußt.
China strebt eine koordinierte Entwicklung an, die Synergien in technischen Standards und Kommunikationsprotokollen ermöglichen soll, was ineffiziente Systeme und Ressourcenverschwendung reduzieren könnte.
Die LEO-Satelliten mit ihrer geringeren Latenz sowie geringeren Kosten werden zunehmend als zukunftsweisend im globalen Wettbewerb um Satellitenkommunikation angesehen. Doch auch dieser Raum ist nicht unbegrenzt.
Abschließend zeigt der massive Antrag Chinas, dass das Land bereit ist, Verantwortung in der internationalen Raumfahrt zu übernehmen und aktiv zur Schaffung eines sichereren und geregelten Umfelds für Satellitenaktivitäten beizutragen.
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