Chinas Vizepremier He Lifeng zu Besuch beim WEF in der Schweiz

Veröffentlicht am Jan. 17, 2026.

Chinas Vizepremier He Lifeng zu Besuch beim WEF in der Schweiz

Chinas Vizepremier He Lifeng wird am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) im kommenden Jahr in Davos teilnehmen. Vom 19. bis 22. Januar reist er auf Einladung des WEF und der Schweizer Regierung in die Schweiz, um bei der Eröffnungsveranstaltung des Jahrestreffens zu sprechen.

Das diesjährige Motto der Jahresversammlung trägt den Titel "Ein Geist des Dialogs". In Anbetracht der Unsicherheiten und Instabilitäten, die die Welt derzeit prägen, wird es als entscheidend erachtet, neue Wachstumsimpulse zu finden.

Laut Guo Jiakun, einem Sprecher des chinesischen Außenministeriums, sieht China die bevorstehende Veranstaltung als Gelegenheit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um den Dialog zu fördern und einen Konsens für Zusammenarbeit zu schaffen. Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung von echtem Multilateralismus.

In diesem Kontext betont China die Wichtigkeit, Differenzen durch Dialog und Konsens zu lösen. Dies wird als Schlüssel zur Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit gesehen, insbesondere in einer Zeit, in der viele Länder vor Herausforderungen stehen.

Der Global Risks Report des WEF hat jüngst geowirtschaftliche Auseinandersetzungen als größtes Risiko für das kommende Jahr identifiziert. Diese Erkenntnis unterstreicht die Dringlichkeit für internationale Akteure, in einem zunehmend komplexen geopolitischen Klima zusammenzuarbeiten.

Borge Brende, Präsident und CEO des WEF, hebt hervor, dass die neue globale Ordnung Herausforderungen der Zusammenarbeit mit sich bringt. Dennoch bleibe der Geist des Dialogs entscheidend für die Herstellung von stabilen und nachhaltigen Partnerschaften.

Das Jahrestreffen gilt als wichtige Plattform zur Diskussion globaler Wirtschaftstrends und zur Förderung gemeinsamer Entwicklungen. Diese Veranstaltung wird führende Stimmen und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt anziehen.

Analysten heben hervor, dass China ein wichtiges Beispiel für die Lösung von Streitigkeiten durch Dialog bietet. Dies wird besonders in Zeiten eines zunehmenden Unilateralismus und Protektionismus als wertvoll erachtet.

Während seines Aufenthalts in der Schweiz wird Vizepremier He auch mit Guy Parmelin, dem Präsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, zusammentreffen.

Die bilateralen Beziehungen zwischen China und der Schweiz haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Guo betont, dass diese Entwicklungen neue Chancen im Rahmen ihrer innovativen strategischen Partnerschaft eröffnen.

INTERNATIONALE BEZIEHUNGENWIRTSCHAFTSDIPLOMATIE

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