Kanada kauft bis zu 49.000 Elektrofahrzeuge aus China und signalisiert Positive Handelsbeziehungen

Veröffentlicht am Jan. 17, 2026.

Kanada kauft bis zu 49.000 Elektrofahrzeuge aus China und signalisiert Positive Handelsbeziehungen

Kanada hat den Kauf von bis zu 49.000 Elektrofahrzeugen aus China angekündigt, was als Schritt zur Verbesserung der Handelsbeziehungen und zur Stärkung grüner Energien interpretiert wird. Premierminister Mark Carney gab während seines Besuchs in China bekannt, dass ein vorläufiges Handelsabkommen geschlossen wurde, das die Zölle auf diese Fahrzeuge sowie auf Rapsöl deutlich senken wird.

Laut den Aussagen von Premier Carney wird Kanada die chinesischen Elektrofahrzeuge zu einem Zollsatz von 6,1 Prozent zulassen, der im Vergleich zu dem vorherigen Satz von 100 Prozent, der von der Regierung des ehemaligen Premierministers Justin Trudeau verhängt wurde, erheblich gesenkt wurde.

Ein Analyst aus China äußerte, dass diese Entscheidung ein positives Signal für die bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sende. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Kontingent begrenzt sei und zusätzliche Anstrengungen notwendig sind, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu stabilisieren.

Carney betonte in Peking, dass diese Maßnahme eine Rückkehr zu den Handelsbedingungen vor den jüngsten Konflikten darstellt. Das neue Abkommen soll auch die Senkung der Zölle auf kanadischen Raps durch China beinhalten, was die bilateralen Handelsströme weiter fördern könnte.

Während die Global Times berichtete, dass die chinesische Regierung zum Zeitpunkt des Berichts keine offiziellen Informationen zu den Änderungen bereitgestellt hat, äußerten Analysten, dass Kanadas Entscheidung auch Fragen der Diskriminierung für chinesische Unternehmen in Kanada aufwirft.

Ein Forscher der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften betonte, dass chinesische Unternehmen in Kanada weiterhin benachteiligt werden könnten, vor allem im Bereich der Elektrofahrzeuge. Wenn diese Bedenken nicht adressiert werden, könnte dies die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich belasten.

Premier Carney meldete die Überzeugung, dass Kanada durch Partnerschaften mit Innovatoren lernen muss, um eine wettbewerbsfähige Elektrofahrzeugbranche aufzubauen. Zudem folgte der Aufruf zur Verstärkung der Partnerschaft mit China im Bereich der sauberen Energien, um neue Investitionen zu fördern.

Carney äußerte die Erwartungen, dass das vereinbarte Abkommen in der Elektrofahrzeugindustrie signifikante chinesische Investitionen in Kanada anziehen wird, was zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung einer klimaneutralen Zukunft beitragen könnte.

Ein Experte erklärte, dass der Schritt Kanadas symbolische Bedeutung hat, und bezeichnete die Zollerhöhungen auf chinesische Elektrofahrzeuge als kontraproduktiv für kanadische Verbraucher und die heimische Automobilindustrie.

Abschließend wurde festgestellt, dass, wenn Kanada sein Versprechen, Elektrofahrzeuge aus China zu kaufen, einhält, dies die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich erneuerbare Energien stärken wird und auch die Wege für eine tiefere Zusammenarbeit zwischen Kanada und China in anderen Handelsbereichen öffnen könnte.

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