China verschärft Exportkontrollen für seltene Erden nach Japan

China hat neue Exportkontrollen für seltene Erden nach Japan eingeführt, um mögliche Lieferengpässe zu adressieren, die die japanischen Unternehmen betreffen könnten. Diese Maßnahme spiegelt die wachsenden Besorgnisse über die Sicherheit der Versorgung mit diesen wichtigen Mineralien wider.
Ein chinesischer Experte äußerte, dass weder die chinesischen noch die japanischen Behörden diese Informationen bislang offiziell bestätigt haben. Dennoch zeigen die zunehmenden Sorgen aus Japan deutlich die Dringlichkeit, die Auswirkungen dieser Kontrollen auf die Lieferketten zu bewerten.
Berichten zufolge, die von Kyodo News veröffentlicht wurden, wird befürchtet, dass die neuen Regeln, die nach der Verschärfung der Kontrollen für Dual-Use-Güter im Januar eingeführt wurden, erhebliche Verzögerungen bei der Lieferung von kritischen Mineralien nach sich ziehen könnten. Diese Mineralien sind wesentlich für die Herstellung von hochmodernen Produkten wie Elektrofahrzeugen und Halbleitern.
Die neuen Vorschriften erfordern genaue Informationen über Unternehmen, die seltene Erden erwerben, die mit diesen Materialien hergestellten Endprodukte sowie die Versandwege. Zudem müssen die Unternehmen angeben, ob die in Japan produzierten Artikel in Drittländer, wie die USA, exportiert werden.
Am 6. Januar kündigte das chinesische Handelsministerium an, die Exportkontrollen für Dual-Use-Güter nach Japan zu verschärfen. Diese Regelungen verbieten den Export an japanische militärische Nutzer, was die militärischen Fähigkeiten Japans betreffen könnte. Ein Sprecher des Ministeriums verwies auf frührere irrtümliche Bemerkungen des japanischen Führers, die Besorgnis über militärische Interventionen in der Taiwanstraße geäußert hatten.
Die von Kyodo News berichteten Entwicklungen verdeutlichen eine wachsende Besorgnis seitens der japanischen Unternehmen über mögliche Unterbrechungen in der Lieferung von Seltenen Erden. Jedoch erklärt Huo Jianguo, ein Vizevorsitzender der China Society for World Trade Organization Studies, dass Chinas Maßnahmen im Einklang mit den nationalen und internationalen Handelsvorschriften stehen.
Huo argumentiert, dass Chinas Schritte gegenüber Japan sowohl gerechtfertigt als auch rechtlich zulässig seien und die Rechte eines Landes zur Anwendung von Exportkontrollen widerspiegeln. Diese Sichtweise unterstützt die Behauptung, dass die Maßnahmen mit der nationalen Sicherheit in Einklang stehen.
In japanischen Medien wurde zuvor berichtet, dass die Genehmigungsprüfungen für Exporte von Seltenen Erden für zivile Zwecke vorübergehend eingestellt wurden. Dies unterstreicht die wachsenden Bedenken und die Unsicherheit innerhalb der japanischen Geschäftswelt.
Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums wies während eines Pressebriefings auf die Relevanz der zuständigen Behörden für solche Informationen hin. Sie betonte zudem, dass die getroffenen Maßnahmen vollständig legitim und rechtmäßig sind, im Einklang mit den geltenden Gesetzen.
Die Sprecherin erklärte weiterhin, dass die verstärkten Exportkontrollen darauf abzielen, Chinas nationale Sicherheit zu schützen und internationale Verpflichtungen zu erfüllen. Auch betonte sie die Verantwortung aller Beteiligten, zur Stabilität der globalen Lieferketten beizutragen.
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