Khanna will Gesetz gegen Investorenkauf von Wohnimmobilien

Veröffentlicht am Jan. 18, 2026.

Schutzbarrieren rund um Häuser mit Anlegersymbolen.

Die aktuelle Diskussion um das „Stop Wall Street Landlords Act“, das von dem kalifornischen Kongressabgeordneten Ro Khanna eingebracht wurde, steht im Kontext eines größeren Trends, der die dynamischen Fragestellungen rund um den Wohnungsmarkt in den USA prägt. Dieses Gesetz zielt darauf ab, den Erwerb von Wohnimmobilien durch institutionelle Investoren zu unterbinden, wobei der Vorstoß von Trump eine bemerkenswerte politische Brise in das Vorhaben bringt. In Anbetracht, dass nur 36 % der Amerikaner Trumps wirtschaftliche Strategie befürworten, stellt sich die Frage, ob diese populistische Rhetorik tatsächlich die Wähler mobilisieren kann oder ob sie eher ein kurzfristiges politisches Manöver ist.

Der Wohnimmobilienmarkt in den USA befindet sich in einem kritischen Zustand, was durch die rapide steigenden Mieten und die unsettlenden Hypothekenzinsen weiter erschwert wird. Institutionelle Investoren haben in den letzten Jahren zusehends Anteile an Einfamilienhäusern erworben, was die Verfügbarkeit von Wohnraum für Durchschnittsverdiener erheblich einschränkt. Diese Entwicklung kann mit der Dotcom-Blase verglichen werden, als große Unternehmen den Markt monopolisierten, was letztlich zur Marktverwerfung führte. Wenn große Investmentfonds als Haupteigentümer von Wohnimmobilien agieren dürfen, könnte dies zu einer verstärkten Verdrängung von Familien ausurch privat finanzierten Wohnraum führen und somit die Kluft zwischen Wohlstand und Armut vergrößern.

Khannas Initiative könnte als ein Pionierschritt in die richtige Richtung betrachtet werden, jedoch muss ihre Umsetzung genau überwacht werden, da unbeabsichtigte Folgen eintreten können. Ein Verbot für institutionelle Investoren könnte in der Tat dazu führen, dass weniger Investitionen in den Bau neuer Häuser fließen. In den letzten fünf Jahren hat sich gezeigt, dass private Investitionen eine Schlüsselrolle in der Schaffung neuer Wohnangebote gespielt haben. Hierbei stellt sich die rhetorische Frage: Sollten wir ein System, das Investoren von der Bereitstellung von Wohnraum abhält, wirklich fördern? Ein ausgewogenes Vorgehen, das sowohl die Sorgen der Verbraucher, als auch die Investitionsnotwendigkeiten der Wohnungswirtschaft berücksichtigt, ist von essentieller Bedeutung.

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