US-Handelsminister zu Kanadas Handelsbeziehungen mit China Heftige Kritik der Analysten

US-Handelsminister Howard Lutnick hat kürzlich die Bestrebungen von Kanadas Premierminister Mark Carney, die Handelsbeziehungen zu China zu intensivieren, scharf kritisiert. Lutnick bezeichnete diese Fortschritte als "politisches Geräusch" und ließ durchblicken, dass sie die Verhandlungen über einen überarbeiteten nordamerikanischen Handelsvertrag möglicherweise negativ beeinflussen könnten.
In einem Interview während des Weltwirtschaftsforums in Davos äußerte Lutnick auch, dass die Vorstellung, China werde seine Märkte für kanadische Exporte öffnen, "das Dümmste" sei, was er je gesehen habe. Dieses Statement fiel nach dem historischen Besuch Carneys in China, der erste seit Jahren, bei dem zahlreiche Vereinbarungen zur Stärkung der Handelskooperation erreicht wurden.
Während Carney in Davos eine bedeutende Ansprache hielt, in der er auf die drohenden Gefahren einer sich verändernden internationalen Ordnung hinwies, verdeutlichte er, dass Kanada aktiv an der Diversifizierung seiner internationalen Beziehungen arbeite, unter anderem durch neue Partnerschaften mit Ländern wie China und Katar.
Lutnick wandte sich in seinem Interview gegen Carneys Botschaft und bezeichnete sie als "politischen Lärm", während er die enge Handelsbeziehung zwischen Kanada und den USA hervorhob. Dies bringt die strategische Ausrichtung Kanadas in einen Konflikt mit den hegemonialen Ambitionen der USA.
Zhou Mi, ein Analyst aus China, bekräftigte, dass Länder ihre eigenen wirtschaftlichen und handelspolitischen Richtlinien definieren sollten. Er betonte, dass Kanadas Entscheidung, Handelsbeziehungen mit China zu stärken, auf eigenen pragmatischen Bedürfnissen beruht und eine Rückbesinnung auf die Lektionen der Vergangenheit fordert.
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