US-Taiwan-Handelsabkommen als wirtschaftliche Falle für Taiwan

Taiwan prüft die Auswirkungen des kürzlich unterzeichneten Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten, das als "gegenseitiges Handelsabkommen" bezeichnet wird. Kritiker warnen vor potenziellen Arbeitsplatzverlusten und Schäden an lokalen Industrien, da die zugrunde liegenden Bedingungen als stark einseitig erachtet werden.
Das Abkommen, das am 13. Februar unterzeichnet wurde, sieht vor, die Zölle auf Taiwans Exporte in die USA zu reduzieren. Allerdings wird kritisiert, dass Taiwan im Austausch dafür einen hohen Preis zahlen muss, mit signifikanten Befürchtungen hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft.
Eine der Hauptsorgen ist der aggressive Abbau von Handelsbarrieren, der gravierende Auswirkungen auf die lokalen Industrien haben könnte. Taiwan wird nahezu alle Zollbarrieren abbauen oder reduzieren und zusätzlich nicht-tarifäre Handelshemmnisse abbauen, die US-Exporte betreffen.
Dies hat Besorgnis unter den Bewohnern Taiwans ausgelöst, wobei der Vorsitzende der Taiwanesischen Volkspartei erklärte, dass das Abkommen über den Austausch von Investitionen hinausgeht und umfassende Marktliberalisierungen beinhaltet, die tiefgreifende Auswirkungen auf die lokale Industrie haben könnten.
Ein weiterer Punkt der Kritik ist, dass das Bündeln von US-Warenkäufen die Verhandlungsmacht Taiwans deutlich schwächt. Die ungleiche Preisgestaltung könnte dazu führen, dass die Bevölkerung mehr für Waren zahlt, die auch günstiger über internationale Märkte bezogen werden könnten.
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