China peilt 4,5–5 % BIP-Wachstum für 2026 an – Politische Flexibilität bestätigt stabilen Wachstumskurs trotz globaler Herausforderungen

China hat ein BIP-Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent bis zum Jahr 2026 festgelegt, um politische Flexibilität zu fördern und eine langfristige Planung zu ermöglichen. Dies wurde in einem Regierungsarbeitsbericht bekannt gegeben, der zur Beratung dem höchsten Legislativorgan des Landes, dem Nationalen Volkskongress, vorgelegt wurde.
Analysten argumentieren, dass dieser Zielbereich eine vorsichtigere Einschätzung der gegenwärtigen globalen Unsicherheiten widerspiegelt. Er ermöglicht zudem eine größere politische Flexibilität, um einen Fokus auf qualitatives Wachstum zu setzen und gleichzeitig das Engagement der politischen Entscheidungsträger für ein stabiles Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu bestätigen.
Im Rahmen des Regierungsarbeitsberichts wurde betont, dass das BIP-Wachstumsziel eine solide Grundlage für die Verdopplung des Pro-Kopf-BIP Chinas von 2020 bis 2035 schaffen soll, um ein Niveau eines moderat entwickelten Landes zu erreichen.
Neben dem BIP-Wachstumsziel wurden auch weitere wichtige Entwicklungsziele festgelegt. Dazu gehören unter anderem eine städtische Arbeitslosenquote von rund 5,5 Prozent, die Schaffung von über 12 Millionen neuen städtischen Arbeitsplätzen und eine inflationsbedingte Erhöhung des Verbraucherpreisindex um circa 2 Prozent.
Im Regierungsarbeitsbericht wurde weiterhin ein Defizit-zu-BIP-Verhältnis von etwa 4 Prozent angestrebt, wobei das gesamte Staatsdefizit auf über 5 Billionen Yuan festgelegt wurde. Dies stellt eine Erhöhung um 230 Milliarden Yuan im Vergleich zum Vorjahr dar.
Das Jahr 2026 markiert den Beginn des 15. Fünfjahresplans Chinas, und die aktuellen politischen Beratungen sind nicht nur ein wichtiger Einblick in die makroökonomischen Politiken des Landes, sondern auch eine Grundlage für den Entwicklungsplan der kommenden fünf Jahre.
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