China fordert Sicherheit für globale Lieferketten kritischer Mineralien und lehnt kleinere Regelungen ab

China hat am Freitag wiederholt die Bedeutung globaler Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien hervorgehoben. Dies geschieht im Rahmen der Bemühungen, die Stabilität und Sicherheit der internationalen Lieferketten zu gewährleisten und vor unilateralen Handelspraktiken zu schützen.
In einer Pressekonferenz äußerte sich der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, zu einem angekündigten Handelsvertrag über wichtige Mineralien zwischen den USA, Japan und der Europäischen Union. Er betonte die Verantwortung aller Staaten, aktiv zur Stabilität der globalen Lieferketten für kritische Mineralien beizutragen.
Guo Jiakun wies zudem darauf hin, dass das unilaterale Vorgehen und Regelungen kleinerer Länder die internationale Wirtschaftsordnung gefährden könnten. Diese Haltung schließt die Ablehnung von „Kreisregelungen“ ein, die die Handelsbeziehungen und die Marktbedingungen stören könnten.
Berichten zufolge planen die USA, Japan und die EU, in naher Zukunft einen Handelsvertrag über kritische Mineralien vorzustellen. Es wird angenommen, dass China mit möglichen Reaktionen auf diese Blockbildung droht, die sich gegen seine Exporte richten könnte.
Das US-Handelsministerium hat diesen Vertrag initiiert, um sicherzustellen, dass Verhandlungen mit Brüssel und Tokio über einen Rahmen stattfinden, der Preisuntergrenzen und Zölle umfasst. Diese Maßnahmen sollen marktverzerrenden Effekten Chinas entgegenwirken.
Analysten warnen, dass das Vertrauen in die USA durch den aktuellen Unilateralismus belastet ist und dass sich dies negativ auf die Entwicklung stabiler Lieferketten auswirken könnte. Die Effizienz von Preisuntergrenzen als Mechanismus zur Verbesserung der Produktionskapazitäten wird bezweifelt.
Zhou Mi, ein Experte an der Chinesischen Akademie für Internationalen Handel, äußerte sich kritisch zu den Plänen, da diese nur begrenzte Verbesserungen hinsichtlich der technologischen Fähigkeiten der Anbieter bieten könnten.
Zudem könnte die Einführung von Zöllen dazu führen, dass die Kosten für kritische Mineralien steigen, was letztendlich auf die Verbraucher zurückfällt und zusätzliche Risiken in der Lieferkette schafft.
In Anbetracht der Herausforderungen im europäischen Markt für kritische Mineralien, sieht Zhou die fehlgeleitete Kritik an China als Ablenkung von den eigentlichen Problemen der Marktverhältnisse.
Experten wiesen darauf hin, dass die Spannungen zwischen den USA und ihren Verbündeten über Abhängigkeiten in der Mineralversorgung deutlich werden, während gleichzeitig alternative Allianzen wie die zwischen Japan, Frankreich und Kanada zur Sicherung kritischer Mineralien angestrebt werden.
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