Südkorea entsendet Delegation nach China zur Untersuchung von Richtlinien für autonomes Fahren

Eine südkoreanische Delegation hat ihren Besuch in China begonnen, um die Richtlinien für autonomes Fahren zu erforschen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Diese Initiative, die laut Yonhap von Mittwoch bis Freitag dauert, markiert den ersten Schritt der südkoreanischen Regierung, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Industrie für autonomes Fahren durch den Austausch mit einem fortschrittlichen Technologieland zu stärken.
Die Delegation hat sich zum Ziel gesetzt, von Chinas fortschrittlichen Technologien im Bereich autonomes Fahren zu lernen und deren politische Rahmenbedingungen zu erkunden. Insbesondere sollen Unterstützungsmaßnahmen zur Kommerzialisierung und die Entwicklung von Pilotstädten für autonomes Fahren beschleunigt werden.
Insgesamt setzen sich mehr als 20 Beamte aus acht verschiedenen Regierungsbehörden zusammen, darunter das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr sowie das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse chinesischer Politiken zur Entwicklung physischer künstlicher Intelligenz und angrenzenden regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Delegation plant zudem Besuche in Pekings hochrangiger autonomen Fahrdemonstrationszone und bei führenden Unternehmen in diesem Bereich.
Die Delegation wird voraussichtlich auch selbstfahrende Fahrzeuge von Unternehmen wie Baidu und Pony.ai testen, um deren Sicherheitsleistungen und Straßenbetriebsverhalten zu beurteilen. Offizielle Rückmeldungen von diesen Unternehmen stehen jedoch noch aus.
Ein Bericht erwähnt, dass die südkoreanische Regierung vor Ort die Notwendigkeit erkannt hat, Studien zu KI-Unterstützungsrichtlinien und kooperativen Modellen zwischen öffentlicher Hand und Privatsektor durchzuführen, um im Bereich des autonomen Fahrens zu konkurrieren.
Chinesische Branchenbeobachter heben hervor, dass China ein umfassendes politisches Rahmenwerk für die autonome Fahrzeugindustrie entwickelt hat, das Tests, unbemannte Pilotprojekte und regulatorische Maßnahmen umfasst.
Der Besuch zielt darauf ab, Chinas koordinierte Vorgehensweise zu verstehen, die fragmentierte Tests in Pilotstädten erfolgreich transformiert hat.
Experten verweisen auf Chinas Fähigkeit, interministerielle Koordination sowie schnelle Anpassungen von Standards sicherzustellen, was zu einer effektiven Adressierung regulatorischer Konflikte geführt hat.
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