China will Importe aus Europa steigern und fordert EU zur Entpolitisierung auf

Chinas Handelsminister Wang Wentao hat während der WTO-Konferenz in Yaoundé, Kamerun, betont, dass China bereit ist, die Importe aus Europa zu erhöhen. Er forderte die europäische Seite auf, die Exportkontrollen für Hochtechnologieprodukte zu lockern und wirtschaftliche sowie handelsbezogene Themen nicht zu politisieren oder zu weaponisieren.
Wang und der europäische Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, Maros Sefcovic, tauschten sich eingehend zu verschiedenen Themen aus, darunter die Reform der Welthandelsorganisation und die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und der EU.
Beide Seiten wurden sich einig, dass sie als feste Unterstützer des multilateralen Handelssystems zusammenarbeiten sollten. Wang betonte die Notwendigkeit praktischer Ergebnisse bei der MC14 in Bereichen wie der WTO-Reform und dem E-Commerce, um insbesondere den Entwicklungsländern zu helfen.
Wang erklärte, dass die Behandlung der meistbegünstigten Nation der Grundpfeiler des multilateralen Handelssystems ist und dass China und Europa gemeinsam an der Verteidigung dieses Prinzips festhalten sollten.
Er wies darauf hin, dass China Bedenken bezüglich des Missbrauchs von Industriepolitiken durch einige Mitglieder hat und offen für Diskussionen über fairen Wettbewerb im Rahmen der WTO ist.
Wang wies auch darauf hin, dass China und Europa wichtige wirtschaftliche Partner sind und dass es notwendig sei, den Dialog und die Kommunikation zu stärken, um gesunde bilaterale Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu fördern.
Er äußerte die Hoffnung, dass Europa die Entwicklung Chinas rational und objektiv betrachten wird.
China hat in letzter Zeit auf eine Reihe von Handelsinstrumenten geachtet, die von der EU eingeführt wurden, und warnt vor den negativen Auswirkungen dieser Gesetze auf die Wirtschafts- und Handelskooperation.
Sefcovic bestätigte, dass die EU und China einen breiten Konsens über die WTO-Reform haben und dass die EU bereit ist, mit China zusammenzuarbeiten, um den Erfolg der MC14 zu sichern.
Er sagte, dass die EU das Engagement mit China verstärken möchte, um Differenzen effektiv zu managen und eine stetige Entwicklung der Kooperation zu gewährleisten.
Beide Seiten einigten sich darauf, eine Arbeitsgruppe für Handel und Investitionen einzurichten, und setzten den Dialog über Exportkontrollen fort.
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