PMI für Industrie in China steigt auf 50,4 und signalisiert Wirtschaftswachstum

Veröffentlicht am März 31, 2026.

PMI für Industrie in China steigt auf 50,4 und signalisiert Wirtschaftswachstum

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie in China ist im März auf 50,4 gestiegen, was einen Anstieg von 1,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat darstellt. Dies deutet auf eine Erholung im Fertigungssektor und steigende Produktionsaktivitäten hin, nachdem der Index in Februar und Januar unter der Marke von 50 geblieben war. Die Daten wurden am Dienstag vom Nationalen Statistikamt veröffentlicht.

Im Vergleich zu den Werten der vorherigen Monate zeigt der PMI im März eine deutliche Verbesserung, nachdem er im Januar bei 49,3 und im Februar bei 49,0 lag. Auch die Zahlen des Vorjahres, wie der Wert von 50,1 im Dezember 2025, verdeutlichen die jüngsten positiven Entwicklungen.

Huo Lihui, der leitende Statistiker des Nationalen Statistikamts, erklärt den Anstieg mit einer Zunahme von Produktion und Nachfrage. Dies betrifft sowohl große als auch mittelständische sowie kleine Unternehmen und spiegelt das Wachstum in Schlüsselindustrien wider, darunter die hochtechnologische Fertigung, der Maschinenbau und die Konsumgüterindustrie.

Zusätzlich wurde festgestellt, dass die Hauptrohstoffeinkaufspreis- und Fabrikverkaufspreisindizes im Vergleich zum Vormonat aufgrund steigender Preise einiger Rohstoffe und beschleunigter Beschaffungsaktivitäten erhöht sind. Dies lässt auf eine allgemeine Erholung der Herstellungspreise schließen.

Nach Branchen betrachtet, verzeichneten die Preisindizes in der Verarbeitung von Erdöl und Kohle sowie bei chemischen Rohstoffen und Produkten signifikante Anstiege in den Einkaufs- und Verkaufspreisen, was auf eine deutliche Marktnachfrage hinweist.

Unter den wichtigen Teilindizes stieg der Produktionsindex auf 51,4, was einen Anstieg von 1,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat zeigt. Der Neuauftragsindex erreichte 51,6 und stieg um 3,0 Prozentpunkte im Vergleich zu Februar.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass die Preise für Rohstoffe, insbesondere für Öl und chemische Produkte, durch externe Faktoren wie geopolitische Konflikte anstiegen. Zudem berichten immer mehr Unternehmen von hohen Rohstoff- und Logistikkosten.

Zusätzlich zu den positiven Entwicklungen im verarbeitenden Sektor stieg Chinas Nicht-Verarbeitungs-PMI um 0,6 Prozentpunkte auf 50,1, während der zusammengesetzte PMI auf 50,5 kletterte.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass alle drei PMI-Indikatoren in den Expansionsbereich zurückgekehrt sind, was auf ein verbessertes wirtschaftliches Aktivitätsniveau hinweist.

Der Anstieg des PMI für die Industrie folgt auf kürzliche Veröffentlichungen starker industrieller Daten. So stiegen die Gewinne der großen Industrieunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 15,2 Prozent, wozu die Ausrüstungsherstellung und die Hochtechnologiebranche als Haupttreiber zählen.

Darüber hinaus hat eine Umfrage ergeben, dass die Dienstleistungsaktivitäten in China im Februar an Schwung gewonnen haben, mit einem PMI für Dienstleistungen von 56,7, dem höchsten Wert seit 33 Monaten.

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