Anstieg bei Grenzübergängen in China während des Qingming-Festes 2,3 Millionen erwartet

Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas prognostiziert während des Qingming-Festes, das vom vierten bis sechsten April stattfindet, mehr als 2,3 Millionen tägliche Grenzübergänge. Dies stellt einen Anstieg von über elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar und unterstreicht die wachsende Reisebereitschaft der Bevölkerung.
Das Qingming-Fest ist traditionell ein Zeitpunkt, an dem Familienangehörige die Gräber ihrer Vorfahren besuchen und Erinnerungen pflegen. Es markiert auch einen beliebten Zeitpunkt für Frühlingsausflüge, da viele Reisende die schönere Witterung nutzen möchten.
In diesem Jahr wird zusätzlich zu den Feiertagen in mehreren Regionen auch ein fünf Tage dauernder Urlaub in Hongkong und Macao die grenzüberschreitenden Reisen während des Festes ankurbeln und somit die Reisewelle verstärken.
Analysten berichten von den positiven Reaktionen auf Chinas visa-freundliche Politik, die die Ausgaben der Urlauber in beliebten Reisezielen steigert. Viele Regionen haben optimistische Erwartungen hinsichtlich der Anzahl an Besuchern während dieser Feiertage.
Hangzhou, unter den grenzüberschreitenden Reisezielen, erwartet an seinen Häfen hohe Verkehrsvolumina. Der Flughafen von Hangzhou wird voraussichtlich über einen Zeitraum von drei Tagen mehr als 250 Passagierflüge abwickeln, was ebenfalls einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Es wird mit einem täglichen Passagierdurchsatz von etwa 16.000 Personen gerechnet, während die Gesamtzahlen sich beinahe auf 45.000 Passagiere belaufen könnten, was eine erhebliche Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet.
Zudem wird ein Anstieg von nahezu 10.000 Reisenden aus Regionen wie Hongkong, Macao und Taiwan sowie aus Ländern wie Singapur und Malaysia prognostiziert, was einem Übermaß an dreißig Prozent im Vergleich zu den Vorjahren entspricht.
In der nordostchinesischen Provinz Jilin sind während des Qingming-Festes zahlreiche grenzüberschreitende Passagierflüge geplant, die die Verbindungen zu Städten wie Hongkong, Seoul und Tokio stärken und eine große Anzahl an Ankünften und Abflügen erwarten lassen.
Die chinesische Regierung hat die visafreie Transitaufenthaltsdauer auf 240 Stunden verlängert, was nicht nur internationale Reisende anzieht, sondern auch die Zustimmung für die neuen Maßnahmen zeigt, da ausländische Ankünfte einen spürbaren Anstieg verzeichnen.
Südkorea hat zudem die Anforderungen für Mehrfacheinreisevisa für chinesische Touristen gelockert, was eine Strategie darstellt, um den Tourismus zu fördern und Geschäftsreisenden den Zugang zu erleichtern.
Der Wettbewerb um chinesische Touristen wird intensiver, während regionale Tourismusentwicklungen durch die gegenseitige Öffnung von Visapolitiken und gezielte Marketingstrategien zum Vorteil beider Seiten gefördert werden.
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