China bietet der EU Verhandlungen zu Handelsabkommen an MOFCOM

Chinas Handelsministerium hat erklärt, dass das Land offen für Verhandlungen über bilaterale Wirtschafts- und Handelsabkommen mit der Europäischen Union ist. Ein Sprecher des Ministeriums äußerte sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz zu dieser Thematik.
Die Kommentierung war eine Reaktion auf eine Anfrage von Journalisten, die Berichte über europäische Führer ansprachen, die die Möglichkeit eines künftigen Handelsabkommens zwischen China und der EU diskutiert hatten. Zudem erkundigte man sich nach der Einschätzung des Ministeriums zur aktuellen Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Seiten.
He Yadong, der Sprecher des Handelsministeriums, hob hervor, dass China und die EU bedeutende Partner im Bereich der Wirtschaft und Handel seien. Er betonte, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden seit vielen Jahren auf einem stabilen Fundament basiert und ein starkes Wachstum verzeichnet.
Laut He hat die umfassende Integration von Produktions- und Lieferketten einen positiven Kreislauf für komplementäre Vorteile und gegenseitigen Nutzen geschaffen. Diese Dynamik bekräftigt die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen China und der EU.
Trotz dieser Offenheit seitens Chinas hat die EU in den letzten Jahren zahlreiche wirtschaftliche und handelspolitische Instrumente eingesetzt, die sich auf chinesische Unternehmen auswirken. Einschlägige Maßnahmen zur Untersuchung und Einschränkung haben in diesem Kontext zugenommen.
Darüber hinaus hat die EU kürzlich Änderungen am Cybersicherheitsgesetz sowie am Gesetz zum industriellen Beschleuniger vorgeschlagen, was das Vertrauen chinesischer Unternehmen in die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen erheblich beeinträchtigt hat.
He betonte, dass China hoffe, dass die EU mehr auf die Stimmen ihrer Mitgliedstaaten und der europäischen Industrie hören werde. Er forderte die Gemeinschaft auf, protektionistische Praktiken abzustreifen und die Kooperation aktiv zu fördern.
Er schlug vor, Barrieren durch offene Zusammenarbeit abzubauen und die Spannungen sowie Differenzen angemessen zu behandeln, um die gesunde und positive Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und der EU voranzutreiben.
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