Hongkong bleibt bis 2026 führend bei Börsengängen und Geschäftswachstum

Hongkong wird voraussichtlich auch im Jahr 2026 seine Position als führendes globales Fundraising-Zentrum behaupten. Dieser Optimismus wird unterstützt durch einen Anstieg der Börsenzulassungen und eine verbesserte Geschäftsstimmung, wie in den neuesten Berichten führender globaler Finanzinstitute festgehalten.
Laut UBS kann die Stadt im kommenden Jahr mit einer Aufnahme von über 300 Milliarden HK$ durch öffentliche Angebote rechnen, wobei man von 150 bis 200 Unternehmen ausgeht. Diese prognostizierte Summe würde die etwa 270 Milliarden HK$, die im Jahr 2025 gesammelt wurden, erheblich übertreffen und zeigt damit die Rückeroberung der Führungsposition im globalen IPO-Fundraising.
Zusätzlich wird erwartet, dass der Hang Seng Index im Jahr 2026 auf 30.000 Punkte steigen könnte. UBS führt dies auf die mögliche Rückkehr von US-Kapital und bedeutende Börsennotierungen zurück, was das Vertrauen in den Markt weiter stärken könnte.
Zur Stärkung der Marktdynamik planen prominente chinesische KI-Unternehmen, darunter MiniMax und Zhipu AI, ihre Börsengänge in Hongkong in naher Zukunft abzuschließen. Diese Unternehmen konkurrieren mit globalen Akteuren wie OpenAI und könnten das IPO-Volumen weiter ankurbeln.
Die positive Perspektive für Hongkong wird zudem durch eine Unternehmensumfrage der Handelskammer der Stadt bekräftigt. 48,3 Prozent der befragten Firmen bewerten die Geschäftslage für die kommenden 12 Monate positiv, was einen erheblichen Anstieg im Vergleich zu den etwa 18,3 Prozent im Vorjahr darstellt.
Susan Yuen, Präsidentin der Handelskammer, weist darauf hin, dass trotz früherer Unsicherheiten durch erhöhte US-Zölle die derzeitige geopolitische Lage als stabiler eingeschätzt wird. Dies trägt zur positiven Einschätzung der Geschäftslage in der Stadt bei.
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