China und Südkorea diskutieren in Peking über Handel und Multilateralismus

Veröffentlicht am Dez. 13, 2025.

China und Südkorea diskutieren in Peking über Handel und Multilateralismus

In Peking trafen sich Handelsvertreter aus China und Südkorea, um die bilaterale Zusammenarbeit und die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (FTA) zu fördern. Chinas Handelsminister Wang Wentao und der südkoreanische Minister für Handel, Industrie und Ressourcen, Kim Jung-kwan, diskutierten wichtige Themen zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Die Gespräche umfassten die Fortführung der zweiten Verhandlungsphase des Freihandelsabkommens sowie die Festigung von traditionellen Kooperationsbereichen und die Erschließung neuer, aufstrebender Kooperationsfelder. Wang betonte die Notwendigkeit, die Qualität und das Niveau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu verbessern, um eine gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu gewährleisten.

Wang ging auch auf die Ergebnisse der vierten Plenarsitzung des 20. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ein, die einen ehrgeizigen Plan für die künftige Entwicklung des Landes skizzierte. Er äußerte, dass Chinas hochstandardisierte Öffnung eine breitere Basis für die wirtschaftliche und handelsmäßige Zusammenarbeit schaffen wird.

Beide Seiten wurden aufgefordert, die Verhandlungen über die zweite Phase des FTA zu beschleunigen. Damit verbunden ist auch die Entwicklung neuer Wachstumsbereiche sowie die Förderung von Kooperationen in aufkommenden Sektoren, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter zu vertiefen.

Minister Wang betonte auch die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit innerhalb wichtiger internationaler Handelsorganisationen zu stärken. Dies umfasst unter anderem die Welthandelsorganisation und die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft, um den freien Handel und den Multilateralismus gemeinsam zu unterstützen.

Minister Kim bekräftigte Südkoreas Bereitschaft, eng mit China zusammenzuarbeiten, um die erzielten Übereinstimmungen in den Gesprächen umzusetzen. Er hob die Bedeutung der Aufrechterhaltung stabiler industrieller und Lieferketten sowie die Intensivierung des Dialogs über Handelsausgleichsmaßnahmen hervor.

Des Weiteren zeigte Kim sich offen für einen Austausch von Erfahrungen, insbesondere betreffend die APEC-Treffen, die in China im Jahr 2026 stattfinden werden. Dieser Besuch war der erste direkte Besuch eines südkoreanischen Industrieministers in China seit mehreren Jahren.

Zusätzlich beschlossen die beiden Minister, regelmäßige Gespräche auf ministerieller Ebene zu führen, um wirtschaftliche und handelsrelevante Themen effektiver anzugehen. Dies wird als wichtiger Schritt zur Stärkung der bilateralen Beziehungen angesehen.

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