Chinas Urteil zu EU-Schweinefleisch ist objektiv und fördert fairen Handel

Veröffentlicht am Dez. 16, 2025.

Chinas Urteil zu EU-Schweinefleisch ist objektiv und fördert fairen Handel

China hat beschlossen, ab Mittwoch für einen Zeitraum von fünf Jahren Anti-Dumping-Zölle auf bestimmte Schweinefleisch- und Schweineerzeugnisse aus der Europäischen Union zu erheben. Dieser Schritt folgt einer umfassenden 18-monatigen Untersuchung, die im Juni 2024 eingeleitet wurde. Wirtschaftsanalysten betonen, dass die Entscheidung "objektiv" und "unparteiisch" getroffen wurde und die nationalen Gesetze Chinas sowie die Vorschriften der Welthandelsorganisation (WTO) vollumfänglich beachtet wurden.

Das Ministerium für Handel hat die Antidumpingzollsätze für EU-Unternehmen zwischen 4,9 Prozent und 19,8 Prozent festgelegt. Diese Sätze stellen einen signifikanten Rückgang dar, verglichen mit den vorläufigen Zöllen, die bis zu 62,4 Prozent betrugen. Der Schritt zielt darauf ab, die Herausforderungen zu adressieren, mit denen die chinesische Inlandsindustrie konfrontiert ist.

Ein Sprecher des Handelsministeriums stellte fest, dass die heimische Industrie mit erheblichen betrieblichen Schwierigkeiten kämpft und vehementen Schutz gefordert hat. In einer offiziellen Erklärung wurde betont, dass die Untersuchung unter strikter Einhaltung der bestehenden Gesetze durchgeführt wurde und die legitimen Rechte der betroffenen Parteien umfassend geschützt wurden.

Professor Shi Xiaoli von der China University of Political Science and Law erklärte, dass die Erhebung von Anti-Dumping-Zöllen gegen ausländische Produkte, die der heimischen Industrie schaden, ein von der WTO genehmigtes Recht ist. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass fairer Handel durch regelbasierte Ansätze gefördert wird und die heimische Industrie geschützt bleibt.

Die gesamte Untersuchung wurde in Übereinstimmung mit den Anti-Dumping-Vorschriften Chinas durchgeführt, wobei die Ansichten der betroffenen Parteien intensiv berücksichtigt wurden. Die Durchsicht der Verfahren zeigt, dass die WTO-Regeln ebenfalls Beachtung fanden, was den sozialwissenschaftlichen Standards der internationalen Handelsgesetze entspricht.

Am 17. Juni 2024 initiierte China die Anti-Dumping-Untersuchung, nachdem ein Antrag von der China Animal Agriculture Association vorgelegt wurde. Im Verlauf der Untersuchung wurden alle interessierten Parteien über den Fortschritt informiert, was Transparenz und Offenheit signalisierte.

Die Erhebungen umfassten auch umfassende Anhörungen und Vor-Ort-Verifizierungen, um die vorgebrachten Argumente gerecht zu behandeln. Rund 80 Teilnehmer von 37 interessierten Parteien, darunter Vertreter der EU und verschiedener nationaler Botschaften, waren an den Anhörungen beteiligt.

Die Bemühungen um Transparenz waren während des gesamten Verfahrens von Bedeutung, da alle involvierten Parteien die Möglichkeit hatten, ihre Sichtweisen darzulegen. Dies gewährleistet ein faires und gerechtes Ergebnis, erklärte Shi und wies darauf hin, dass die korrekte Durchführung aller Anhörungen ein Zeichen für die Integrität des Prozesses ist.

Yang Chengyu, ein Forscher der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, hob hervor, dass China die Untersuchung unter strikter Beachtung ihrer eigenen Gesetze und der WTO-Regeln durchgeführt hat. Er betonte, dass dies Chinas Engagement für multilaterale Handelspraktiken bekräftigt, im Gegensatz zu den einseitigen Vorgehensweisen, die in einigen Ländern beobachtet werden.

Die EU ist die Hauptquelle für Chinas Importe von Schweinefleisch, wobei der Anteil der importierten Produkte aus der EU im Zeitraum von 2020 bis 2023 im Durchschnitt 54 Prozent ausmachte. Diese Importaktivitäten haben nach Angaben der Antragsteller einen erheblichen Einfluss auf die heimische Schweinefleischindustrie ausgeübt.

Angesichts des Rückgangs der nationalen Schlachtpreise um 54 Prozent zwischen 2020 und 2023 sieht China die Notwendigkeit einer Regulierung, um die Interessen seiner Landwirte zu schützen. Das Ministerium für Handel hat zudem betont, dass sie Handelskonflikte mit der EU durch Gespräche und Konsultationen angehen möchten, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stabilisieren.

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