Nvidia plant Versand von H200-Chips an China ab Februar

Nvidia plant, seine H200 AI-Chips in den chinesischen Markt zu liefern, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Insbesondere soll dieser Schritt vor den bevorstehenden Neujahrsfeiertagen Mitte Februar erfolgen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Quellen.
Experten aus China haben festgestellt, dass eine mögliche Bestätigung für diesen Schritt die Bemühungen sowohl der US-Regierung als auch von Nvidia widerspiegelt, in den chinesischen Chipmarkt zurückzukehren. Angesichts der stetigen Verbesserungen in der Leistung der inländischen chinesischen Chips könnte Nvidias Wettbewerbsvorteil jedoch schnell schwinden.
Laut den Berichten plant Nvidia, anfänglich Bestellungen aus seinem vorhandenen Lager zu erfüllen, wobei die voraussichtlichen Lieferungen zwischen viertausend und zehntausend Modulen liegen sollen. Dies würde einer größeren Anzahl von H200 AI-Chips entsprechen, die effektiv den aktuellen Bedarf decken könnten.
Das Unternehmen hat zudem angekündigt, seine Produktionskapazität für diese Chips zu erhöhen, wobei Bestellungen für diese Erweiterung im zweiten Quartal anvisiert werden. Solche Schritte könnten darauf hindeuten, dass Nvidia auf eine stärkere Nachfrage von chinesischen Kunden vorbereitet ist.
Eine erhebliche Unsicherheit bleibt jedoch bestehen, da die chinesischen Behörden bislang keinen Kauf der H200-Chips genehmigt haben. Experten weisen darauf hin, dass der gesamte Plan von den Entscheidungen der Regierung abhängt, und nichts sicher ist, bis eine offizielle Genehmigung erteilt wird.
Die Diskussion über die geplante Lieferung der H200-Chips wurde in Washington aufmerksam verfolgt. Zwei hochrangige demokratische Gesetzgeber haben das US-Handelsministerium aufgefordert, Transparenz über die Lizenzprüfungen für potenzielle Verkäufe an chinesische Unternehmen zu gewährleisten, was den regulatorischen Druck auf Nvidia verstärken könnte.
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