Chinas Vize-Handelsminister trifft Südkoreas Verhandler für Phase-II-FTA

Chinas Vize-Handelsminister, Li Chenggang, hat sich am Dienstag in Peking mit Yeo Han-koo, dem Handelsminister Südkoreas, getroffen, um die Gespräche über Phase II des Freihandelsabkommens (FTA) voranzutreiben. Dieser Austausch fand im Rahmen umfassender Gespräche statt, die darauf abzielten, konkrete Wege zur Beschleunigung der Verhandlungen zu erörtern.
Die beiden Seiten diskutierten die Umsetzung eines wichtigen Konsenses, der zwischen den Führern beider Länder erzielt wurde. Dabei wurden auch die Fortschritte in der nächsten Phase der FTA-Gespräche thematisiert, was in einer Mitteilung des chinesischen Ministeriums für Handel (MOFCOM) bestätigt wurde.
Li betonte, dass das kürzliche Treffen zwischen den chinesischen und südkoreanischen Führern einen wichtigen Konsens über die Förderung der bilateralen Beziehungen hervorgebracht hat. Dies würde strategische Orientierung für das Wachstum der wirtschaftlichen und handelsbezogenen Beziehungen zwischen den beiden Nationen bieten und schnellere Fortschritte in den FTA-Verhandlungen anregen.
Am 12. Dezember hatte bereits Chinas Handelsminister Wang Wentao mit Kim Jung-kwan, dem südkoreanischen Handelsminister, eine ähnliche Diskussion geführt. Während dieses Treffens fand ein intensiver Austausch über die Umsetzung der zuvor getroffenen Vereinbarungen statt.
Li kündigte an, dass China bereit sei, gemeinsam mit Südkorea an zentralen Themen zu arbeiten und Unterschiede angemessen zu managen. Ziel sei es, in den Verhandlungen der Phase II zügig substantielle Ergebnisse zu erzielen, um Unternehmen beider Länder weitere Kooperations- und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Yeo hingegen erklärte, dass Südkorea den Konsens der Führungsspitzen als Leitlinie nutzen wolle und mit China auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten möchte. Die Absicht sei, die Gespräche über das FTA zu beschleunigen, um so schnell wie möglich ein vorteilhaftes und ausgewogenes Ergebnis für beide Seiten zu erreichen.
Zusätzlich führten beide Seiten Gespräche über die hochqualitative Umsetzung des bestehenden FTA zwischen China und Südkorea sowie über Chinas Antrag auf den Beitritt zum Abkommen über die Digitale Wirtschaft (DEPA). Diese Themen wurden ebenfalls in der Mitteilung des MOFCOM behandelt.
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