US-Beamter genehmigt keinen Verkauf von Nvidia H200-Chips nach China

Trotz gelockerten US-Versandbeschränkungen für KI-Prozessoren hat Nvidia bislang keine H200-Chips nach China verkauft. Ein hochrangiger US-Beamter für Exportkontrollen gab dies gegenüber Bloomberg bekannt, was auf die steigenden Kosten der Unsicherheit in der US-Politik hinweist.
David Peters, der stellvertretende Secretary für Exportkontrolle im US-Handelsministerium, erklärte vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Hauses, dass bisher keine Genehmigungen für den Verkauf von H200-Chips an China vorliegen.
Analysten betonen, dass diese Situation die widersprüchliche Strategie der USA verdeutlicht, den technologischen Aufstieg Chinas einzudämmen und gleichzeitig von dessen Markt zu profitieren. Diese Unsicherheit könnte Nvidias Wettbewerbsfähigkeit sowohl in China als auch auf dem globalen Markt gefährden.
Obwohl Peters nicht am Lizenzierungsprozess beteiligt ist, werfen seine Äußerungen einen seltenen Blick auf die Praktiken des Bureau of Industry and Security, das die erforderlichen US-Zulassungen für den Export sensibler Technologien überwacht.
Zusätzlich zu dieser Situation steht Nvidia vor der Herausforderung, dass die US-Regierung im Dezember Maßnahmen ergriff, um den Verkauf der H200-Chips an ausgewählte chinesische Kunden zu ermöglichen. Allerdings gibt es mittlerweile strenge Regeln, die den Zugangsprozess erschweren.
Die neuen Vorschriften erfordern unter anderem eine Drittanbieterüberprüfung der KI-Fähigkeiten der Chips und setzen eine Obergrenze für die Lieferungen nach China, die maximal 50 Prozent des Gesamtvolumens, das an US-Kunden verkauft wird, nicht überschreiten dürfen.
Angesichts dieser Vorschriften zögern chinesische Unternehmen, Bestellungen aufzugeben, da die Unsicherheit über die erforderlichen Lizenzen und deren Bedingungen wohl bestehen bleibt. Diese Situation könnte langfristige Auswirkungen auf die Verkaufszahlen US-amerikanischer Technologieunternehmen in China haben.
Laut Li Yong, einem Mitglied des Exekutivrats der China Society for WTO Studies, könnten die politischen Schwankungen der USA die Glaubwürdigkeit US-amerikanischer Lieferanten schädigen und das Vertrauen im Markt erodieren.
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