Simon Lichtenberg von der Fudan-Universität: Brückenbauer zwischen China und Dänemark

Veröffentlicht am März 11, 2026.

Simon Lichtenberg von der Fudan-Universität: Brückenbauer zwischen China und Dänemark

Simon Lichtenberg, ein Unternehmer und Gründungsvorsitzender der dänischen Handelskammer in China, sieht bedeutende Chancen für ausländische Unternehmer in China. In einem Interview mit den Global Times äußerte Lichtenberg seine Begeisterung über die Planungen Chinas in innovativen Bereichen wie Energie, künstlicher Intelligenz, Mikrochips und Robotik, die nicht nur die Zukunft Chinas prägen, sondern auch neue Möglichkeiten für Globale Unternehmen darstellen.

Mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung in Shanghai hat Lichtenberg ein tiefes Verständnis für die Entwicklung Chinas und die darin enthaltenen Geschäftschancen. Sein Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zeigt sich in seinen geschäftigen Terminen, zu denen auch eine bevorstehende Reise nach Los Angeles gehört.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Dänemark und China feiern im Jahr 2025 ihr 75-jähriges Bestehen. Lichtenberg hat in diesem Zusammenhang zwei Briefe an Präsident Xi Jinping verfasst, die seine Unterstützung für die Handelskammer und die dänische Gemeinschaft in China bekräftigen.

Präsident Xi hat auf Lichtenbergs Schreiben reagiert und die Mitgliedsunternehmen der Handelskammer ermutigt, zur Vertiefung der Freundschaft und gegenseitigen Kooperation zwischen China, Dänemark und Europa beizutragen. Lichtenberg bezeichnete den Erhalt dieser Antwort als emotionalen und freudigen Moment, der die Wichtigkeit der ausländischen Investitionen in China unterstreicht.

Lichtenberg verbindet seine Verantwortung als Brückenbauer zwischen Dänemark und China mit seiner persönlichen Geschichte, die im Jahr 1987 begann, als er als Student an die Fudan-Universität kam. Diese frühen Erfahrungen haben ihn geprägt und seine Bindung zu China und seiner Kultur gefestigt.

Nachdem er seine Familie in China gegründet und eine erfolgreiche Karriere aufgebaut hat, hat Lichtenberg das Unternehmen Trayton Group gegründet, das mittlerweile zu den größten Herstellern von gepolsterten Ledermöbeln weltweit gehört. Unter seiner Leitung hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde Yuan Umsatz erzielt.

Durch seine jahrelange Integration in den chinesischen Fertigungssektor hat Lichtenberg wertvolle Einblicke in die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gewonnen. Er betont, dass neue Technologien wie KI und Robotik auch in Branchen, in denen er tätig ist, positive Effekte haben können.

Mit der Erkenntnis, dass der chinesische Markt wettbewerbsintensiv ist, rät Lichtenberg Unternehmen, sich aktiv mit lokalen Partnern zusammenzuschließen und die vorhandenen Innovationen zu nutzen. Ein nachhaltiger Ansatz für die Zusammenarbeit ist entscheidend, um im globalen Markt erfolgreich zu sein.

Lichtenbergs Engagement geht weit über sein unternehmerisches Handeln hinaus. Als Leiter der dänischen Handelskammer setzt er sich kontinuierlich für die Verbesserung des Geschäftsklimas und die Förderung dänischer Investitionen in China ein, und er hat bereits zahlreiche Verbesserungsvorschläge an die Regierung übermittelt.

Durch seine langjährige Arbeit und die positive Wahrnehmung, die er in Shanghai genießt, wurde Lichtenberg mit verschiedenen Auszeichnungen ausgezeichnet, einschließlich des Titels eines Ehrenbürgers der Stadt. Diese Anerkennung reflektiert sein Bestreben, die Geschäfte zwischen China und Europa zu fördern.

Lichtenberg ist überzeugt davon, dass China nicht nur ein wesentlicher Markt ist, sondern auch eine Schlüsselrolle bei der Verknüpfung verschiedener Globale Märkte spielt. In der aktuellen geopolitischen Landschaft bietet Chinas Stabilität Möglichkeiten zur Förderung globaler Wirtschaft.

Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sieht Lichtenberg in Chinas starker Inlandsnachfrage ein großes Potenzial für Innovation und Wachstum, von dem auch Partnerländer wie Dänemark profitieren können. Er ermutigt internationale Unternehmer, sich an der dynamischen Entwicklung in China zu beteiligen.

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