China stärkt Energiebereich-Koordination mit Südostasien

China hat sein Engagement für eine verstärkte Energiekooperation mit den Ländern Südostasiens bekräftigt, während es gleichzeitig Bedenken im Zusammenhang mit Düngemittelexporten adressiert. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, äußerte am Donnerstag die Dringlichkeit, dass die betreffenden Länder im Nahen Osten sofortige Militäraktionen einstellen sollten, um globale Energiesicherheitsprobleme zu vermeiden.
Lin stellte zudem klar, dass China bereit sei, die Zusammenarbeit mit Südostasien zu intensivieren, um gemeinsam Energiesicherheitsfragen anzugehen. Diese Äußerungen kamen als Antwort auf die Bedenken des philippinischen Landwirtschaftsministers, der darauf hinwies, dass China zugesichert habe, die Düngemittelexporte nicht einzuschränken.
Des Weiteren berichtete Lin, dass der chinesische Botschafter in Manila Gespräche mit dem philippinischen Energieminister führte, um die Themen Energiesicherheit und Düngemittelversorgung zu erörtern. Bei einem Treffen wurden verschiedene Aspekte angesprochen, darunter die Frage, ob die Philippinen ihre Energiesicherheit mit Unterstützung Chinas erhöhen könnten und ob die Ölversorgung thematisiert wurde.
In Bezug auf die Düngemittelindustrie wies Lin darauf hin, dass China sowohl ein wichtiger Produzent als auch ein bedeutender Akteur im globalen Düngemittelhandel ist. Er erklärte, dass die inländische Nachfrage priorisiert werde, jedoch auch Teile der Produktionen für den internationalen Markt exportiert werden.
Das Landwirtschaftsministerium der Philippinen führt derzeit Gespräche mit China bezüglich Düngemittelvorräten, insbesondere angesichts der Spannungen im Nahen Osten, die den Bedarf an importiertem Harnstoff hervorgehoben haben. China hat zugesichert, die Düngemittelexporte aufrechtzuerhalten, was als positiv für die Philippinen bewertet wird.
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