86 Prozent der kanadischen Unternehmen sehen China als Priorität zur Stärkung des Geschäftswirtschaftsvertrauens

Veröffentlicht am März 21, 2026.

86 Prozent der kanadischen Unternehmen sehen China als Priorität zur Stärkung des Geschäftswirtschaftsvertrauens

Eine aktuelle Unternehmensumfrage zeigt, dass kanadische Firmen China zunehmend als Priorität für das Wachstum und die Stärkung ihrer Geschäftstätigkeiten ansehen. Trotz bestehender geopolitischer Spannungen und externer Unsicherheiten äußern die Unternehmen ein starkes Vertrauen in ihre Geschäftsaussichten in diesem Markt.

Laut der Canada-China Business Survey 2025/2026, die vom Canada China Business Council veröffentlicht wurde, betrachten 86 Prozent der befragten Unternehmen China als eine Top-Priorität in ihren globalen Strategien. Zudem planen über zwei Drittel, ihre Aktivitäten im chinesischen Markt auszubauen.

Diese Umfrage weist auf eine positive Entwicklung in den bilateralen Beziehungen hin, die das gegenseitige Vertrauen stärkt und größeren Raum für wirtschaftliche Kooperation schafft. Analysten betonen, dass China trotz externer Unsicherheiten weiterhin als stabiler Markt für weltweite Unternehmensstrategien wahrgenommen wird.

Darüber hinaus sehen 72 Prozent der kanadischen Unternehmen die Markenbildung als wertvoll an, während mehr als die Hälfte optimistisch hinsichtlich ihrer zukünftigen Geschäftstätigkeiten in China ist, wie der Bericht auf dem WeChat-Konto der CCBC zusammenfasst.

Durch die Umfrage, durchgeführt zwischen Ende 2025 und Anfang 2026, wird deutlich, wie Unternehmen ihre Strategien an die sich wandelnden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen. In diesem Kontext deutet die Erhebung auf eine Wende in den Beziehungen zwischen Kanada und China hin.

Über 82 Prozent der befragten Firmen glauben, dass die neue Regierungspolitik unter Premierminister Mark Carney einen positiven Einfluss auf ihre Geschäfte haben wird. Dies könnte auf die Richtigkeit der Prognosen hinweisen, dass politische Anpassungen das Vertrauen in die Wirtschaft stärken.

Der Bericht beschreibt die aktuelle Phase als "pragmatische Wiederengagements" und zeigt, dass Ottawa aktiv daran arbeitet, die wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu verbessern. Japanische Unternehmen haben China ebenfalls als prioritären Markt eingestuft.

Die Stabilisierung der bilateralen Beziehungen hat das gegenseitige Vertrauen erheblich gestärkt, so Liu Dan, Forschungsmitarbeiter an der Guangdong-Universität. Diese Entwicklung könnte eine stärkere Zusammenarbeit für beide Seiten und Vorteile für die Öffentlichkeit mit sich bringen.

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