USA verhängen Importverbot für Router Experte kritisiert Sicherheitsansprüche

Die USA haben ein Importverbot für neue ausländische Router verhängt, was als gezielte Maßnahme gegen chinesische Produkte verstanden wird. Diese Entscheidung stellt eine wesentliche Eskalation der bestehenden Einschränkungen Washingtons in Bezug auf chinesische Technologie dar und wirft Bedenken hinsichtlich der Kosten sowie des politischen Einflusses auf Technologien auf.
Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat diesen Verbotsschritt in einer Ankündigung bekannt gegeben, die auch auf Bedenken hinweist, dass ausländische Geräte ein erhebliches Cybersecurity-Risiko für die kritische Infrastruktur der USA darstellen könnten. Diese Maßnahme betrifft insbesondere neue Verbraucherrouter, die für die Vernetzung von Computern, Telefonen und smarten Geräten verwendet werden.
Während das Verbot nicht die Nutzung bestehender Router-Modelle beeinflusst, wird es dennoch den Import aller neuen aus dem Ausland hergestellten Router, einschließlich jener von großen chinesischen Herstellern, die für einen erheblichen Teil des Marktes in den USA verantwortlich sind, effektiv unterbinden.
Die FCC rechtfertigte ihre Entscheidung durch eine Überprüfung, die unter Führung des Weißen Hauses stattfand, und äußerte, dass Schwachstellen in ausländischen Routern für Cyberangriffe und den Diebstahl von geistigem Eigentum ausgenutzt werden könnten. Es werden jedoch Ausnahmen für Router in Betracht gezogen, die das Pentagon als nicht unangemessen riskant einstuft.
Analyst Ma Jihua kritisierte das Verbot als eine übermäßige Anwendung des Konzepts der nationalen Sicherheit, anstatt konkret auf vorhandene Sicherheitsrisiken einzugehen. Laut seinen Aussagen hat Washington diese Bedenken zunehmend politisiert, was zu Beschränkungen führt, die eher auf Wahrnehmungen basieren als auf nachweisbaren Risiken.
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