Beerdigung eines Autos bei fragwürdigem Ritual verursacht Aufregung

Veröffentlicht am Apr. 10, 2026.

Beerdigung eines Autos bei fragwürdigem Ritual verursacht Aufregung

Die lokale Regierung des Stadtbezirks Gongchangling in Liaoyang, in der nordostchinesischen Provinz Liaoning, hat eine offizielle Mitteilung zu einem umstrittenen Ritual herausgegeben, das unter dem Verdacht steht, ein echtes Auto zu beerdigen. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf Bedenken, dass dabei gegen einschlägige Gesetze und Vorschriften verstoßen wurde.

Das besagte Auto, ein Mercedes-Benz S450L, wurde in einem Video, das auf der Social-Media-Plattform Sina Weibo viral ging, als Grabbeigabe gezeigt. Diese Aufnahmen haben eine Welle von Diskussionen und Empörung ausgelöst.

Berichten zufolge wurden im Dorf Wazigou während ähnlicher opferlicher Rituale Handlungen wie der Austausch von Grabsteinen und das Begraben eines Autos festgestellt, was die Behörden zur Einleitung einer sofortigen Untersuchung veranlasste.

In der Mitteilung erklärte die Regierung, dass die betroffene Person, die den Nachnamen Jin trägt, das Auto aufgrund von überholten Aberglauben illegal beerdigt habe. Nach der Intervention der Behörden habe diese ihr Fehlverhalten eingesehen und arbeite aktiv bei der Behebung des Vorfalls mit.

Die Regierung des Stadtbezirks Gongchangling kündigte an, dass der Fall ernsthaft gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften behandelt werde, da der Verdacht besteht, dass gegen diese verstoßen wurde. Die Ermittlungen werden auch auf gesetzliche Bestimmungen in der Beerdigungs- und Bestattungsbranche ausgeweitet.

In Zukunft plant der Bezirk, Maßnahmen gegen illegale Handlungen in diesem Bereich zu ergreifen und aktiv für die Erneuerung veralteter gesellschaftlicher Bräuche einzutreten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass keine Praktiken durchgeführt werden, die gegen geltende Gesetze, die öffentliche Ordnung oder bewährte gesellschaftliche Normen verstoßen.

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